Auf dieser Website werden zur Verbesserung der Funktionalität und des Leistungsverhaltens Cookies eingesetzt. Durch Klicken auf den OK-Button stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf dieser Website zu.
Weitere Informationen

Veterinärdiagnostik


Geflügelserologie

In unserem Diagnostiklabor führen wir routinemäßig eine Vielzahl von serologischen Untersuchungen durch. Diese umfassen vor allem Nachweise von Antikörpern gegen bakterielle und virale Krankheitserreger beim Nutzgeflügel. Diese Nachweise geben Auskunft über den Erreger-spezifischen Status des betroffenen Bestandes. Sie geben somit einen Anhaltspunkt für mögliche Erregerkontakte bzw. eventuelle Impferfolge bei folgenden Geflügelkrankheiten.

  • Aviäre Enzephalomyelitis (AE)
  • Newcastle-Krankheit (ND)
  • Infektiöse Bursitis (IBD) oder Gumboro-Krankheit
  • Infektiöse Bronchitis (IB)
  • Aviäre Rhinotracheitis (TRT)
  • Egg Drop Syndrome (EDS)
  • Infektiöse Laryngotracheitis (ILT)
  • Mykoplasmose: Mycoplasma gallisepticum (MG) und Mycoplasma synoviae (MS) 

Schweineserologie

Eine serologische Untersuchung von Serum oder Plasma auf Antikörper gegen eine Vielzahl von Salmonella-Serovaren ermöglicht u. a. die Beurteilung der Durchseuchung von Schweinebeständen. Eine Untersuchung von Fleischsaft hilft dabei einer Kontamination von Nahrungsmitteln vorzubeugen.


Genotypisierung beim Schaf

1. Scrapie

Scrapie gehört wie BSE zu einer Gruppe langsamer, übertragbarer und tödlich verlaufender Erkrankungen des Gehirns. Verursacher sind krankhaft veränderte Proteine (Prionen), die zu Schädigungen der Nervenzellen führen. Die Übertragung erfolgt z. B. über kontaminiertes Wasser oder Futter (auch Weiden). 

Zur Einschätzung des Scrapie-Risikos wird anhand der DNA aus einer Blutprobe der Genotyp bestimmt. Bestimmte Mutationen im Prionen-Gen des Schafes (ovines PrPc) erhöhen das Risiko einer Erkrankung.

Die Einteilung der Genotypen erfolgt in 5 Risikogruppen (G1-G5). Die Gruppe G1 ist nahezu resistent gegen eine Scrapieerkrankung und birgt auch für die Nachkommengenerationen kein Risiko. Ab der Gruppe G3 besteht ein erhöhtes Risiko für das Einzeltier.

Die Kenntnis über den Scrapie-Genotyp ist für die Züchtung von Schafen essentiell.

2. Spider Lamb Syndrom (SLS)

Das Spider Lamb Syndrom (SLS) ruft Skelettdeformationen bei Lämmern hervor. Ursache ist ein Gendefekt, den das Lamm sowohl von der Mutter als auch vom Vater vererbt bekommen hat. Ein Schaf mit nur einem defekten Gen ist gesund, aber Überträger der Krankheit. Seine Nachkommen können an SLS erkranken.

Für die Züchtung ist die Kenntnis über den SLS-Genotyp empfehlenswert.
Geeignetes Probenmaterial sind EDTA-Blut oder Ohrgewebeproben.


Zwickendiagnostik beim Rind

Unter Zwicken versteht man unfruchtbare weibliche Rinder. Bei zweigeschlechtlichen Zwillingspaaren kommt es während der Trächtigkeit zum Austausch von Zellen und Proteinen, die beim weiblichen Fötus zu einer Unterentwicklung der Genitale führt.

Die eindeutige Diagnose erfolgt mit Hilfe eines molekularbiologischen Tests. In einer Blutprobe des weiblichen Tieres wird das Y-Chromosom nachgewiesen, das normalerweise nur bei männlichen Tieren vorkommt.

Kontaktieren Sie uns



Neuigkeiten & Veranstaltungen

Alle
Verbot für

Rein pflanzliche Lebensmittel dürfen nicht unter der Bezeichnung „Milch", „Butter" oder „Käse" verkauft werden - „Vegetarisches Schnitzel" aber zulässig.

In einem Grundsatzurteil hat der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) am 14.06.2017 entschieden, dass die Bezeichnung „Milch" ausschließlich Milch tierischen Ursprungs vorbehalten ist. Entsprechendes gilt für Bezeichnungen wie „Rahm", „Sahne", „Butter", „Käse" oder „Joghurt", die ausschließlich für Produkte aus Milch tierischen Ursprungs verwendet werden dürfen.

Laut aktuellem Urteil können vegetarische oder vegane Lebensmittel auch dann nicht unter den genannten Bezeichnungen vermarktet werden, wenn klarstellende oder beschreibende Zusätze auf den pflanzlichen Ursprung des entsprechenden Produktes hinweisen. So sind z.B. auch „Tofubutter", „Pflanzenkäse" oder ähnliche Bezeichnungen verboten.

Der EuGH bezieht sich auf die Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 und weist darauf hin, dass das Verbot nicht für vegetarische oder vegane Fleisch- oder Fisch-Alternativprodukte gilt. Anders als bei Milcherzeugnissen liegen bei Fleischerzeugnissen keine Unionsvorschriften zum Bezeichnungsschutz vor. Demnach bleibt die Vermarktung von „vegetarischen Schnitzeln" und ähnlichen Produkten nach wie vor zulässig.

Das vollständige Urteil des EuGH finden Sie hier:
http://curia.europa.eu/juris/documents.jsf?num=C-422/16

Für die richtige Kennzeichnung von Lebensmitteln unterstützt Sie das SYNLAB Lebensmittelinstitut u.a. mit folgenden Dienstleistungen:

Bitte kontaktieren Sie uns. Unsere Experten helfen Ihnen gerne.
https://www.institute.synlab.de/kontaktieren-sie-uns

 

 

Jun 16, 2017 | LebensmittelinstitutWeiter
Weihnachtsspende 2016 an HUMOR HILFT HEILEN

Anstelle von Geschenken hat die SYNLAB Umweltinstitut GmbH erneut einen großzügigen Betrag an die Stiftung HUMOR HILFT HEILEN gespendet. Die Vielfalt der Arbeit von HUMOR HILFT HEILEN haben die Geschäftsleitung des SYNLAB Umweltinstituts besonders überzeugt und auch bei den Kunden und Mitarbeitern fand die Idee breite Zustimmung.

Mehr Infos zu der Stiftung unter: http://www.humorhilftheilen.de

Jan 02, 2017 Weiter
SYNLAB übernimmt FOOD GmbH

Weiterer Ausbau des Leistungsspektrums im Bereich Lebensmittel- und Futtermittelanalytik

Jena, den 01.10.2016

Bei der Food GmbH wurde die Gesellschafter-Nachfolge geregelt. Per 01.10.2016 steigt mit der Augsburger SYNLAB-Gruppe ein führender Labordiagnostik-Anbieter beim Jenaer Unternehmen ein. Der Standort Jena gewinnt dadurch innerhalb des Labornetzwerkes der SYNLAB weiter an Bedeutung.
Die vollständige Pressmitteilung finden Sie in der PDF

Downloads:
SYNLAB übernimmt Jena Food GmbH

Oct 10, 2016 Weiter
Alle