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Nachweisbare Arzneimittelrückstände

Rückstände humaner Arzneimittel spielen vor allem in Oberflächen- und Abwasser eine wichtige Rolle. Sie gelangen über Ausscheidungen und nicht fachgerechte Entsorgung ins Wasser und können nachfolgende Ökosysteme empfindlich stören.

Rückstände von Tierarzneimitteln finden sich in Lebensmitteln tierischen Ursprungs (Eier, Fleisch- und Milchprodukte), wenn Wartezeiten nach der Behandlung nicht eingehalten werden. Vorrangig wird auf Antibiotika untersucht. Finden sich Tierarzneimittel in der Umwelt, z. B. im Wasser, ist das meist ein Resultat intensiver Landwirtschaft.

SYNLAB Labordienstleistungen

  • Analysemethode unter Verwendung von HPLC-MS/MS auf Human- und Tierarzneimittelrückstände:
    • Antibiotika
    • Antiparasitika
    • Kokzidiostatika
    • Kortikoide
    • Schmerz- und Beruhigungsmittel
    • Röntgenkontrastmittel
       
  • Biologischer Hemmstofftest:
    • einfacher Nachweis von wachstumshemmenden Substanzen (v. a. Antibiotika) in Lebens- und Futtermitteln
       
  • Die Nachweismethoden können auf folgende Produkte angewendet werden:
    • Lebensmittel (z. B. Eier, frische Fleischprodukte, etc.)
    • Futtermittel (z. B. für QS-Futtermittel)
    • Silagen
    • Wirtschaftsdünger/Gärsubstrate
    • Trink-, Ab- und Oberflächenwasser

Zur Sicherung unserer hohen Qualitätsstandards nehmen wir regelmäßig an Laborvergleichsuntersuchungen teil.

Beispiele für nachweisbare Arzneimittelrückstände haben wir für Sie hier zusammengefasst:

Substanzklasse Beispiele Bedeutung
Analgetika Diclofenac Schmerzmittel
Antibiotika Chloramphenicol, Sulfamethoxazol Behandlung von Infektionskrankheiten
Antiepileptika Carbamazepin muskelentspannende, beruhigende Wirkung
Betablocker Metoprolol Behandlung z. B. von Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen
Kontrastmittel Amidotrizoesäure verbesserte Darstellung bei bildgebenden Verfahren wir Röntgen und MRT
Lipidsenker Bezafibrat Senkung erhöhter Blutfettwerte
Psychopharmaka Diazepam Angstlöser
Veterinärarzneimittel Tiamulin Behandlung von Infektionskrankheiten

 

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Beide Labore des SYNLAB Lebensmittelinstituts bestehen den QS Laborkompetenztest Frühjahr 2017

Die beiden für das QS Rückstandsmonitoring Obst Gemüse Kartoffeln zugelassenen Labore des SYNLAB Lebensmittelinstituts in Stuttgart  und Jena haben erfolgreich am QS Laborkompetenztest Frühjahr 2017 teilgenommen.

Die zu untersuchende Wirsingprobe im aktuellen QS Laborkompetenztest stellte eine große Herausforderung für die Rückstandslabore dar. Dies macht sich auch an der Durchfallquote von 40% für das von den SYNLAB Laboren untersuchte Material A bemerkbar.

Die Wirsingprobe war mit 11 praxisrelevanten Pflanzenschutzmitteln in einem Konzentrationsbereich von 26 – 3000 µg/kg versehen worden. Neben der üblichen Multimethode musste die Probe zusätzlich auch mit Einzelmethoden auf Chlorat und Perchlorat untersucht werden. Außerdem lagen besondere Augenmerke auf Pestizid-Abbauprodukten (Spirotetramat-monohydroxy) und komplexen Rückstandsdefinitionen (Fluazifop-P (Summe aller Isomerbestandteile von Fluazifop, seinen Estern und seinen Konjugaten, ausgedrückt als Fluazifop)), die für eine rechtssichere Bewertung von Analysenbefunden unerlässlich sind.

Die besonders große Kompetenz des SYNLAB-Lebensmittelinstituts in der Rückstandsanalytik wird dadurch belegt, dass beide Labore im Bewertungssystem der QS Fachgesellschaft Obst-Gemüse-Kartoffeln GmbH weiterhin die maximal mögliche Punktzahl von 10 vorweisen.

In der Analytik von Pflanzenschutzmitteln sind die Standorte des SYNLAB Lebensmittelinstituts für folgende Monitoringprogramme zugelassen:

  • QS Rückstandsmonitoring Obst Gemüse Kartoffeln
  • Fruitmonitoring (EDEKA, Globus, Rewe, Metro etc.)
  • BNN-Monitoring für Bio-Obst und Bio-Gemüse
  • Freshpoint des Deutschen Fruchthandelsverbandes e.V. (DFHV)
  • GMP+ (Niederlande)
  • Pastus+ (Österreich)
  • Untersuchungsring Baden-Württemberg BW

Weitere Informationen zur Analytik von Rückständen und Kontaminanten durch das SYNLAB Lebensmittelinstitut finden Sie hier.

Zertifizierungen:

 

 

 

Jul 24, 2017 Weiter
SYNLAB übernimmt Analytical Services Dr. Nussbaum

München, 4. Juli 2017 – SYNLAB, Europas führender Anbieter für medizinische Diagnostik, übernimmt Analytical Services Dr. Nussbaum mit Sitz in Aachen, einen Labordienstleister für die Pharma- und Biotechnologie-Industrie. SYNLAB erweitert dadurch seinen Kundenstamm und nutzt seine breite Expertise im Bereich klinischer Studien, um seine Dienstleistungsangebote in diesen Branchen weiter zu ergänzen.

Jul 04, 2017 Weiter
Verbot für

Rein pflanzliche Lebensmittel dürfen nicht unter der Bezeichnung „Milch", „Butter" oder „Käse" verkauft werden - „Vegetarisches Schnitzel" aber zulässig.

In einem Grundsatzurteil hat der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) am 14.06.2017 entschieden, dass die Bezeichnung „Milch" ausschließlich Milch tierischen Ursprungs vorbehalten ist. Entsprechendes gilt für Bezeichnungen wie „Rahm", „Sahne", „Butter", „Käse" oder „Joghurt", die ausschließlich für Produkte aus Milch tierischen Ursprungs verwendet werden dürfen.

Laut aktuellem Urteil können vegetarische oder vegane Lebensmittel auch dann nicht unter den genannten Bezeichnungen vermarktet werden, wenn klarstellende oder beschreibende Zusätze auf den pflanzlichen Ursprung des entsprechenden Produktes hinweisen. So sind z.B. auch „Tofubutter", „Pflanzenkäse" oder ähnliche Bezeichnungen verboten.

Der EuGH bezieht sich auf die Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 und weist darauf hin, dass das Verbot nicht für vegetarische oder vegane Fleisch- oder Fisch-Alternativprodukte gilt. Anders als bei Milcherzeugnissen liegen bei Fleischerzeugnissen keine Unionsvorschriften zum Bezeichnungsschutz vor. Demnach bleibt die Vermarktung von „vegetarischen Schnitzeln" und ähnlichen Produkten nach wie vor zulässig.

Das vollständige Urteil des EuGH finden Sie hier:
http://curia.europa.eu/juris/documents.jsf?num=C-422/16

Für die richtige Kennzeichnung von Lebensmitteln unterstützt Sie das SYNLAB Lebensmittelinstitut u.a. mit folgenden Dienstleistungen:

Bitte kontaktieren Sie uns. Unsere Experten helfen Ihnen gerne.
https://www.institute.synlab.de/kontaktieren-sie-uns

 

 

Jun 16, 2017 | LebensmittelinstitutWeiter
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